Aktuelles 2020

Mit dem Freundeskreis in Verbindung bleiben

Der Freundeskreis hatte seit seiner Gründung ein zentrales Ziel: Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitzuwirken. Mitzuwirken an Austausch und Verständigung untereinander und am Engagement für Frieden und eine freie demokratische Gesellschaft. In Zeiten, in denen das öffentliche Leben durch die Corona-Pandemie nahezu still steht, wollen wir dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Zwar sind persönliche Begegnungen, um uns auszutauschen, uns für unser Engagement zu motivieren und unsere Freundschaften zu pflegen, für eine Weile nicht möglich.

Weiterhin möglich aber sind die inhaltliche Auseinandersetzung durch neue Impulse, anregende Gedanken und Bereicherung durch Lektüre.

 

Wir werden Ihnen deshalb in den nächsten Wochen regelmäßig Lektüre anbieten: wir werden Ihnen übers Internet Vortragstexte zum Bildungsengagement der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises schicken. Und wenn Sie mögen, tauschen Sie sich übers Internet oder am Telefon untereinander darüber aus...

 

Unsere “virtuelle Vortragsreihe” starten wir mit einem Beitrag, der in die Zukunft weist und uns darin bestärkt, unsere 70-jährige Erfolgsgeschichte als wichtiger zivilgesellschaftlicher Akteur engagiert fortzusetzen:

 

“Entwicklungen und Herausforderungen der Zivilgesellschaft in Deutschland”

 

titelt der Vortrag, den Prof. Dr. Edgar Grande zum Abschluss der Tagung  hielt, mit der wir im Juni 2019 das 70-jährigen Jubiläum des Freundeskreises feierten.  Gleichzeitig dürfen wir Sie auf die Dokumentation dieser Tagung hinweisen, die nun erschienen ist und die Sie in der Geschäftsstelle im Schloss gegen eine Schutzgebühr von 5.-€ zzgl. Versandkosten anfordern können.

 

Freundeskreiszeichen für Wolfgang Thierse - Diese Veranstaltung wird im Jahr 2021 stattfinden

Der frühere Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Thierse wird im Schloss Tutzing mit dem „Freundeskreiszeichen“ geehrt. Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing zeichnet mit dieser Bronzeplastik sowohl verdiente Mitglieder aus, als auch Menschen, die die Wirkungsabsicht des Freundeskreises in ihrer Arbeit und ihrer Lebenshaltung verkörpern und damit die Arbeit des Freundeskreises positiv in die Öffentlichkeit tragen.

 

Seit 2016 leitet Wolfgang Thierse den Politischen Club der Akademie. Seitdem ist er auch dem Freundeskreis der Akademie verbunden, begleitet und unterstützt dessen Bildungsarbeit. Bei der Tagung zum 70-jähringen Jubiläum des Freundeskreises im vergangenen Jahr beeindruckte er die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit seinen so scharfsinnig-kritischen wie persönlich-berührenden Einschätzungen zur Wiedervereinigung und der seitherigen Entwicklung der Gesellschaft in der vereinigten Bundesrepublik. „Auf seine Gedanken sollte die Gesellschaft nicht verzichten,“ begründet der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing die Entscheidung, Wolfgang Thierse mit dem Freundeskreiszeichen auszuzeichnen. Auf Thierses Gedanken sollte insbesondere der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing nicht verzichten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, im Namen und Dienst der Akademie Teil einer aktiven Bürgergesellschaft zu sein und mit seiner Bildungsarbeit zu einer lebendigen Demokratie beizutragen.

 

Das „Freundeskreiszeichen“ ist eine kleine, vom Bildhauer Helmut Amman geschaffene Bronzefigur und symbolisiert, wofür sich der Freundeskreis einst gegründet hat und wofür sich seine Mitglieder seit Bestehen der Bundesrepublik einsetzen: Gespräch und Austausch, Freundschaft und Vertrauen, Engagement für die Gesellschaft und gegenseitige Unterstützung.

 

Wolfgang Thierse wird am 19. März in einem Festakt im Schloss Tutzing geehrt, der im Rahmen der Frühjahreskonferenzen von Konvent und Leitungsteams aller örtlichen Freundeskreise stattfindet. Die Laudatio hält Akademiedirektor Udo Hahn.

Eine starke bürgerschaftliche Kraft: Freundeskreis-Jahresheft 2019/20 erschienen

Er ist eine starke bürgerschaftliche Kraft und agiert seit Bestehen der Bunderepublik an der Seite der Evangelischen Akademie Tutzing: der Freundeskreis der Akademie, der im vergangenen Jahr sein 70-jähriges Jubiläum feierte. In der unmittelbaren Nachkriegszeit hatten Bürgerinnen und Bürger aus ganz Bayern an den ersten Tagungen im Schloss Tutzing teilgenommen und wollten am Aufbau demokratischer Strukturen mitwirken. Seitdem sind kontinuierlich an vielen Orten in Bayern „örtliche Freundeskreise“ aktiv. Sie sind Orte für Diskurs und Debatte nach dem Vorbild der Akademie. Derzeit bilden bayernweit rund 1200 Freundeskreis-Mitglieder eine lebendige „zivilgesellschaftliche Abteilung“ der Evangelischen Akademie Tutzing.

 

Jetzt ist das neue Jahresheft des Freundeskreises erschienen, das über die engagierte Bildungsarbeit der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises berichtet. Das 140 Seiten umfassende Heft lässt die Jubiläumsaktivitäten Revue passieren und Tagungen und Debatten, Ausstellungen und Reisen des vergangenen Jahres noch einmal lebendig werden. Das Studienleiterteam der Akademie informiert über seine Arbeit und die örtlichen Freundeskreise stellen ihre Projekte und Aktivitäten der Jahre 2019 und 2020 vor. Das Heft erzählt auch von Freundschaft und Begegnungen im Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing und bezeugt, dass die Mitglieder des Freundeskreises seit 70 Jahren verlässliche Freunde der Akademie sind. Akademiedirektor Udo Hahn sagt deshalb über die Arbeit des Freundeskreises: „Auf diese Unterstützung bauen wir auch in Zukunft.“

 

Wer mehr über die engagierte Bildungsarbeit der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises wissen möchte, kann das neue Jahresheft anfordern in der Geschäftsstelle des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing, Schloss-Straße 2+4, Tel.: 08158/251-130, kontakt@freundeskreis-ev-akademie-tutzing.de.

„Zwischen Pathos und Pastos“: ein Lehmpfuhl wirbt für den Freundeskreis

Er gilt als Shootingstar des zeitgenössischen Realismus. Er sagt von sich selbst „Mein großes Thema ist das Licht“. Die Sammlung Würth widmet ihm derzeit eine große Werkschau und er hat ein reizendes, lichtdurchflutetes Ölbild von der Schlossterrasse Tutzing gemalt. Dieses Bild wirbt seit fünf Jahren für die Bildungsangebote des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing, denn es ziert jeden Programmflyer, jedes Reiseangebot, jedes Plakat des Freundeskreises und auch das große Jahresheft.

 

Ein Glücksfall, dass Christopher Lehmpfuhl 2001 einen Sommer malend in Tutzing verbrachte, ein Glücksfall, dass eine Tutzinger Galeristin – unser Freundeskreismitglied Anne Benzenberg - das kleine Gemälde von der Schlossterrasse dem Künstler abkaufte, ein Glücksfall, dass der Freundeskreis es 2015 erwerben konnte. Seitdem hängt das Werk nun im Schloss Tutzing in einem der Salons dekorativ über dem Kaminsims.

Aber damit war die Karriere dieses Bildes noch nicht zu Ende: für den Freundeskreis wurde das Motiv von der Schlossterrasse zum „Imageträger“. Aus heutiger Sicht eine kluge Entscheidung, wirbt doch nun das Werk eines inzwischen international anerkannten Künstlers für die Bildungsarbeit des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.!

 

„Zwischen Pathos und Pastos“ titelt die Lehmpfuhl-Ausstellung, die das Museum Würth in Künzelsau noch bis zum 15. März 2020 zeigt (Informationen unter www.kunst.wuerth.com).

Das Museum erklärt diesen Ausstellungstitel: „In der klassischen Rhetorik gilt das Pathos als eine der Grundformen der Rede, die Überzeugung des Publikums durch emotionale Appelle. Wer vor Lehmpfuhls Werken steht, wird mitgenommen in die je eigene Stimmung des Bildes.“ Das Bild von der Schlossterrasse sollte demnach viele Menschen für die Angebote der Evangelischen Akademie Tutzing und ihres Freundeskreises begeistern.

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